Hansestadt Wolgast
 Das
beschauliche Städtchen an der Peenemündung ist das Tor zu Usedom.
Hier wurde der große Maler Philipp Otto Runge geboren. Vielerorts
werden spannende Einblicke in eine mittlerweile tausendjährige Geschichte
gewährt, die eng mit der Seefahrt verknüpft ist.
Vermutlich im Anschluss an eine im 12. Jahrhundert zerstörte slawische
Siedlung entwickelte sich hier ein neuer Marktort, der 1282 Stadtrecht
erhielt und Mitglied der Hanse wurde.
Innerhalb der Kaufmannsvereinigung spielte Wolgast eine eher unbedeutende
Rolle und erlebte seine Glanzzeit als Residenz der Pommerschen Fürsten
in der Zeit zwischen 1295 bis 1625.
Die letzen Reste des einst prachtvollen Renaissance-Schlosses wurden im
19. Jahrhundert abgetragen.
www.wolgast.de
Kostenlose Parkmöglichkeiten bestehen am Museumshafen.
Die Kulisse beherrscht ein alter Getreidespeicher mit Maritimer Erlebniswelt.
Hier wird Historisches aus der Wolgaster und Pommerschen
Seefahrt des 18. und 19. Jahrhunderts gezeigt, angereichert mit
Spielen und Bastelmöglichkeiten für Kinder (Tel.: 038388/41461).
Dort wo einst ein slawischer Tempel stand, bietet nun
die mächtige St.-Petri-Kirche aus dem 14. Jahrhundert
einen wunderbaren Blick über die Stadt.
Die
Basilika war Hof- und Begräbniskirche der pommerschen Herzöge.
In der begehbaren Fürstengruft stehen neun prunkvolle Zinnsarkophage.
Um die Innenwände des Kirchenschiffs zieht sich ein aus 24 Bildern
bestehender Totentanz-Zyklus - entstanden gegen Ende des 17. Jahrhunderts
in Anlehnung an eine Holzschnittfolge von Hans Holbein
(1497/98 - 1543)
Sehenswert ist ebenfalls der Tierpark Wolgast. In großzügigen
Gehegen leben hier über 50 Tierarten mit dem Schwerpunkt Nord- und
Osteuropa.
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