Pellworm
Die von einem schützenden Deich umgebene Marscheninsel Pellworm ist
eine liebenswert ruhige Familieninsel. In grüner,
platter Landschaft weiden Schafe und Kühe, gelb leuchten die Rapsfelder
und im Wind wogt das Getreide.
Alte Bauernhöfe thronen auf hohen Warften - es gibt
noch viele Vollerwerbsbetriebe.
"Urlaub auf dem Bauernhof" ist auf Pellworm
noch ganz und gar echt, obwohl es mitten im Meer liegt.
Am alten Hafen landen die Fisch- und Krabbenkutter ihre Fänge an,
legen die Ausflugsdampfer zu den Inseln und Halligen ab. Nach Tammensiel
ist es von hier aus nur einige Minuten zu Fuß in die "City"
von Pellworm: Ein Kaufmann, eine Post, ein Bäcker, eine Bank und
ein paar kleinere Geschäfte - das ist schon alles.
www.pellworm.de
Rund um die Insel erstrecken sich grüne
Badestrände. Klettergerüste und Schaukeln, Strandkörbe
und Spielplätze gibt es an allen Badestellen. Bewachte Badestrände
(Juni-August) liegen am Leuchtturm und an der Hooger Fähre. Alle
Strände und Parkplätze sind gebührenfrei.
Das Hallenbad im Kurzentrum ist ganzjährig geöffnet.
Sehenswert ist das Pellwormer Inselmuseum.
Deichbau, Wasserversorgung, Salzgewinnung, Haus- und Warftenbau sowie
Schul- und Kirchenleben werden Anhand von Modellen und Originaldokumenten
dargestellt.
Die Kirche St. Salvator mit der mächtigen
Turmruine ist das markante Wahrzeichen der Insel. Der ehemals fast 60
Meter hohe Turm, der einst Piraten als Unterschlupf diente, stürzte
an einem windstillen Tag im April des Jahres 1611 aus heiterem Himmel
auf seine heute noch stattlichen 25 Meter zusammen.
Der rot-weiß-rot gestreifte Leuchtturm
von Pellworm, der eine stattliche Höhe von 37 Metern aufweist,
sichert seit 1907 die Einfahrt in den Heverstrom.
Sehenswert ist das Solar- und Windkraftwerk,
welches das größte ihrer Art in Europa ist.
Der aus Wind und Sonne gewonnene Strom wird in das Netz der Schleswag
eingespeist
Im Informationszentrum werden verschiedene Filme über alternative
Energien gezeigt.
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