Hansestadt Greifswald

Der
Markt ist das Herz der Hansestadt, ein weiter schöner Platz, gesäumt
von Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock.
Drei
mittelalterliche Kirchen prägen die Silhouette
der Stadt: Der "Kleine Jakob" (
Jakobikirche),
die "Dicke Marie" (
Marienkirche), und der "Lange
Nikolaus" (
Dom St. Nikolai).
Die netten Spitznamen passen zu der jeweiligen Form des Kirchturms, den
man in St. Nikolai und in der Marienkirche besteigen kann.
Auch wenn es in Greifswald für Kinder keine herausragenden Sehenswürdigkeiten
gibt, macht es Spaß, einfach nur zu bummeln, zu shoppen oder ein
Eis auf dem Markt zu essen.
Im
13. Jahrhundert gründeten der Sage nach Mönche
des Klosters Eldena die Handwerkersiedlung mitten im Wald an jenem Ort,
wo sie auf einen
Greifen gestoßen waren, der in
seinem Nest auf einem

abgebrochenen Baumstamm saß und brütete.
Der
Riesenvogel mit zwei Schwänzen und vier Füßen
hatte einen Leib wie ein Löwe.
Die Klosterleute deuteten diese Entdeckung als ein gutes Omen.
Im Jahre 1250 erhielt "Greifswald" das Stadtrecht. Handel- und
Schifffahrt prägten die Geschichte der Stadt, die
1278 dem
Bund der Hansestädte beitrat. 1456 wurde die Universität
gegründet - nach Rostock die zweitälteste Universität Norddeutschlands.
Während der Hafen mittlerweile eher ein Schattendasein führt,
prägen Studenten heute das Bild der Stadt.
Östlich vom Stadtzentrum liegen zwei beliebte Ausflugsziele:
die Klosterruine Eldena und die Wiecker Klappbrücke:
Die
Reste des 1199 gegründeten Zisterzienserklosters erheben sich in
unmittelbarer Nähe der viel befahrenen Hauptstraße Richtung
Wolgast.
Berühmtheit erlangten sie druch Gemälde des 1774 in Greifswald
begorenen Landschaftsmalers Caspar David Friedrich. Etwa 15 Minuten dauert
ein Spaziergang von der Klosterruine zur Klappbrücke.
Die nach holländischem Vorbild erbaute Brücke verbindet die
Stadtteile Eldena und Wieck und ist für Autofahrer gesperrt.
Viele Café-Restaurants laden zur Einkehr.