Baltrum
600 Jahre jung und ganz schön aufgeweckt ist das
"erwachende
Dornröschen der Nordsee", wie es im letzten Jahrhundert
richtig genannt wurde.

Seitdem
es sich am Ende des 19. Jahrhunderts den Sommerfrischlern verschrieb,
hat es seinen eigenen Charakter geformt und gepflegt, aber sich immer
den Erfordernissen der Zeit gestellt. Natürlich, aber nie langweilig;
ungeschminkt, frisch, aber mit dem gewissen Etwas; ruhig, aber voller
Kraft; mit viel Humor, fröhlich, freundlich, aber nie aufdringlich
und schrill ... und immer voller Romantik - eben
ein Märchen
im Meer!
Erstmals erwähnt wurde die Insel in einer Urkunde aus dem Jahr 1398
als Balteringe. Dieses Wort soll altfriesischer Herkunft sein und "Weideland"
bedeuten.
Finden Sie Ruhe auf der Insel mit dieser abwechslungsreichen Landschaft,
der erstaunlichen Vielfalt der Natur auf kleinem Raum, die Sie bequem
zu Fuß erleben können, und mit dieser
herrlich prickelnden
Seeluft! Nehmen Sie Abstand vom Alltag in den gemütlichen
Cafés, Bierstuben und Restaurants. Gönnen Sie sich etwas Schönes
in den inseltypischen Geschäften oder erleben Sie das bunte kulturelle
Programm, das die Insulaner für Sie auf die Beine stellen! Machen
Sie doch einmal einen
Segeltörn! Lassen Sie sich
mit der
Pferdekutsche die Insel zeigen! Gehen Sie einmal
in die Luft! Machen Sie eine Wattwanderung! Surfen Sie vor Baltrums herrlichem
Strand! Lauschen Sie einem interessanten Vortrag! Oder schieben Sie einmal
eine ruhige Kugel...
Woher
kommt der Name? Sprachwissenschaftlich gesehen, ausgehend von
Balteringe, bedeutet die enthaltene "ing-Form": "Siedlung
der Sippe Soundso", wobei der zugrundeliegende Personenname nicht
bekannt ist. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht noch die
Bedeutung von "Balter" > germ. bald > "kühn",
sehr beliebt in alten germanischen Personennamen. Wahrscheinlich ist später
dann Balteringe durch viele umliegende "um-Namen" in Ostriesland
zu Baltrum umgedeutet worden.